[aquamediale® X] - Wetterwechsel

Im Rahmen des internationalen Kunstfestivals aquamediale® spielt das Wasser von Beginn an eine besondere Rolle. Das Wasser bringt in seiner Fülle ein üppiges und fast verschwenderisch anmutendes Leben hervor, wie dies alljährlich hunderttausende von Besuchern im Spreewald immer wieder aufs Neue erfahren dürfen. Gleichwohl entzieht es in seiner Abwesenheit jeglichem Leben die Grundlage. Trotz des Wissens um die Kausalität von „Wasser und Leben“ geht der Mensch immer noch zu sorglos mit diesem Element um. Dies im Rahmen der aquamediale® immer wieder künstlerisch zu thematisieren gilt mein Anliegen.

 

Zum zehnjährigen Jubiläum der aquamediale® steht der Klimawandel im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung. Ein Thema, dass trotz seiner existentiellen Bedeutung für die Weltbevölkerung, bisher lediglich das Publikum von Klimakonferenzen zu interessieren scheint. Dabei warnen Umweltexperten nicht erst seit der OECD-Studie „Umweltausblick 2030“ aus dem Jahre 2008 vor einem weltweiten Anstieg der Temperaturen um 1,7 bis 2,4 Grad Celsius bis zum Jahr 2030. Folgen einer solchen Erderwärmung wären Hitzewellen, Dürreperioden, Stürme und Überschwemmungen. Eine "weltweite Gemeinschaft" ist zur Bekämpfung des Klimawandels nötig. Nichts lässt jedoch darauf schließen, dass „Fachfremden“ die Aktualität des durch den Menschen verursachten Klimawandels wirklich bewusst ist, dass der Mensch als Bestandteil einer Gemeinschaft sehr wohl persönlich dazu beitragen kann und letztlich auch muss, zumindest den gegenwärtigen Status Quo zu erhalten. Das Problem scheint in weiter Ferne zu liegen. Dazu beizutragen, dies zu ändern, ist eines der Ziele dieser Ausstellung.

 

Nicht nur die Wissenschaft selbst kann in dieser Frage von Künstlern lernen, wie dies u.a. für Victor Smetacek, Professor für biologische Ozeanografie am Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven außer Frage steht, sondern die Kunstwerke können darüber hinaus den sogenannten „Fachfremden“ demnach den Betrachter für dieses Thema sensibilisieren, sich der Problematik zu stellen und letztlich persönliche Schlussfolgerungen für sein gegenwärtiges und zukünftiges Verhalten ziehen. Klimakonferenzen allein können diese Aufmerksamkeit nicht generieren.

 

Die [ aquamediale X ] - Wetterwechsel widmet sich nicht allein der meteorologischen Wortbedeutung des Begriffs „Klimawandel“. Im Mittelpunkt steht auf Grund der demografischen Entwicklung und dem daraus resultierenden fortschreitenden Strukturwandel auch der „Klimawandel“ innerhalb von Gruppen. Ursache und Wirkung verändern unsere Gesellschaft spürbar. Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung in Deutschland um rund sieben Millionen Menschen auf insgesamt 75 Millionen schrumpfen, hat das Statistische Bundesamt berechnet. Die Bevölkerung in Westeuropa und allen voran in der Bundesrepublik Deutschland wird älter. Statt mit einem Bevölkerungswachstum ist in Zukunft zunächst mit einer starken Zunahme des Anteils älterer Menschen und dann mit einem deutlichen Bevölkerungsrückgang zu rechnen. Beide Phänomene sind für Deutschland unvermeidlich. Seit 30 Jahren liegt die Zahl der Kinder je Frau bei nur noch etwa 1,4 Kindern – damit ist jede Kindergeneration um ein Drittel kleiner als die ihrer Eltern. Übertroffen wird die Bundesrepublik Deutschland in der Europäischen Union lediglich noch durch Italien. Dort liegt die Zahl der Kinder je Frau statistisch bei unter einem Kind. Besonders deutlich wird dies im ländlichen Raum. Das Klima wird rauer. Diese Entwicklung geht auch an der Bildenden Kunst nicht vorbei. Die Bildende Kunst vermag gar komplexe Zusammenhänge zu verbildlichen.

 

Im Rahmen der [ aquamediale X ] – Wetterwechsel finden sowohl Produkte künstlerischen Schaffens raum, die sich mit der hoch aktuellen gesamtgesellschaftlichen Diskussion über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wetter und damit auf unseren Alltag beschäftigen, bis hin zu jenen, die sich mit den Folgen des demografischen Wandels auf unsere Gesellschaft im Allgemeinen und im ländlichen Raum im Besonderen auseinandersetzen.

 

 

Christian Gracza

Kurator [ aquamediale® X ]                                                                      Berlin, den 07.06.2014

Künstler und Projekte 2014

Franziska Möbius - Preisträgerin 2014 Am 22. April 2014 entschied sich die Jury unter dem Vorsitz des Kurators Herrn Christian Gracza einstimmig für die temporäre Intervention der Leipziger Künstlerin Franziska Möbius. Möbius setzt im Kreisel eine „schwebende Granitschale“ um. Die Arbeit wird auf einer Grundfläche von ca. 5 qm im Zentrum des Kreisels installiert. „Auf langen, dünnen Glasfaserstäben stecken unterschiedlich geformte Bruchstücke, die in ihrer Summe und Anordnung die Form einer zwei Meter großen, gewölbten Schale ergeben. Die Stäbe schwanken leicht je nach Windlage, die Formen verwirren und entwirren sich. Dadurch verschwimmt die doch so robust erscheinende Schale als Ganzes, wird Teil einer Unwirklichkeit. Es ist ein Spiel mit Illusionen, mit virtuellen und realen Welten, mit Struktur und Chaos.“
Franziska Möbius, DE
Preisträgerin 2014
     
       
Linas Domarackas Sandro Fiedler Bence Knyihár tl_files/artists/10_KB02/portrait_KB02_i.jpg
Linas Domarackas, LT Sandro Fiedler, DE Bence Knyihár, HU Barnabás Korányi, HU
       
Sandro Porcu Eike Rothe Martin Schuster Angéla Thiesz
Sandro Porcu, IT Eike Rothe, DE Martin Schuster, DE Angéla Thiesz, HU
       
Júlia Zorkovska Robin Zöffzig
Júlia Zorkowská, SK Robin Zöffzig, DE    
       
application/pdf Kunstkompass 2014 zum Download (1,5 MB)

Grußwort Stephan Loge, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald

Der Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) veranstaltet seit 2005 die aquamediale® - für zeitgenössische temporäre Kunst im öffentlichen Landschaftsraum des Spreewaldes. Die Idee entwickelte sich aus der Notwendigkeit, den Bürgerinnen und Bürgern über die Traditionspflege hinaus ein hochwertiges zeitgenössisches bildkünstlerisches Bildungsangebot zu offerieren. Die internationale Kunstausstellung und ihr Rahmenprogramm sind Bestandteil des brandenburgischen Kultursommers und werden von Beginn an in enger Partnerschaft mit der Tourismuswirtschaft im Spreewald durchgeführt. Neben den natürlichen Reizen des gestalteten Naturraumes bestimmen Installationen, Objekte und Skulpturen für den Zeitraum von drei Monaten dessen Charakter. Die Annäherung an die Kunstwerke erfolgt über das Boot bzw. den Kahn. Der Standort und der außergewöhnliche Zugang zur Kunst bilden die Alleinstellungsmerkmale des Projektes.

 

Die aquamediale® funktioniert inzwischen als etabliertes und vernetztes Kunst- und Sozialprojekt, das im Tourismuszentrum des Spreewaldes mit starken Partnern im Landkreis Dahme-Spreewald und darüber hinaus verbunden ist. In der Verbindung von Kunst, Tourismus und Wirtschaft, in der gemeinsamen Nutzung vorhandener Ressourcen und Potenziale, liegt die Stärke des auf lange Sicht angelegten tragfähigen und bisher in dieser Form einzigartigen Modells. Die aquamediale® ist ein internationales Projekt in der Region für die Region und die Präsentationsplattform zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum in Brandenburg.

 

Vergangenes Jahr nutze die aquamediale® das Veranstaltungsjahr „Ludwig  Leichhardt“ zu Ehren des deutschen Naturforschers, um das Festival nachhaltig in die Region zu tragen und dort zu verankern. Ein notwendiger Schritt, um die aquamediale® stärker als bisher mit dem Spreewald zu verbinden. Bespielt wurden traditionell die Stadt Lübben und darüber hinaus der Unterspreewald, die Märkische Heide und die Uferregion des Schwielochsees im Amt Lieberose/Oberspreewald. Folgerichtig kooperiert das Projekt dieses Jahr auch erstmals mit der Stadt Lübbenau im benachbarten Landkreis Oberspreewald/Lausitz. Alle Projektpartner organisieren sich im gegründeten  Förderverein aquamediale e.V., um das Projekt tatkräftig und auch nach außen sichtbar zu befördern. Der Förderverein aquamediale e.V. zeigt über die Kreisgrenze hinaus das bürgerschaftliche Engagement für Kunst und Kultur in der Region.

 

Das verbindende Element zwischen den Partnern bildet im Spreewald das Wasser. Die Wiege der aquamediale® Lübben ist durch Seen und Wasserstraßen mit den Partnern vernetzt. Die Wasseradern verbinden die Ausstellungs- und Veranstaltungsstätten. Oberhalb der Wasserlinie spiegeln die ausgestellten Objekte das regionale Netzwerk der aquamediale® wider. Seit der Auftaktveranstaltung im Jahre 2005 besteht seitens der Bevölkerung der Wunsch nach einer dauerhaften Kunstinstallation im Rahmen der aquamediale®. Zum zehnjährigen Jubiläum kann dieser Wunsch endlich umgesetzt werden. Das zeitgenössische figurative Wandgemälde an der Westfassade des ehemaligen Warmbades am neugebauten Kreisverkehr in Lübben (Spreewald) von dem Maler Robin Zöffzig wird das Stadtbild in Zukunft wesentlich bereichern. Die aquamediale® zeigt hiermit einmal mehr ihren Ideenreichtum. Sie ist ein fester Bestandteil der Kulturlandschaft im Landkreis Dahme-Spreewald und steht beispielhaft für die kulturelle Vielfalt in unserer Region.

Grußwort: Carsten Saß, Kulturdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald

Die aquamediale® - für zeitgenössische temporäre Kunst im öffentlichen Landschaftsraum des Spreewaldes begeht dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Sie wurde auf Initiative regionaler Künstlerinnen und Künstler ins Leben gerufen und hat sich nach der ersten Leitung durch Ralf Sander und Sieghard Auer sowie unter der langjährigen Kuration durch Herbert Schirmer zu einem festen Bestandteil der Kulturlandschaft im Landkreis Dahme-Spreewald und im Land Brandenburg entwickelt. 

 

Seit der Berufung von Christian Gracza zum Kurator im Jahre 2012 der aquamediale®  befindet sich das Projekt auf einem guten Weg sich regional zu vernetzen und sich zu einer internationale Kunstausstellung von Rang zu qualifizieren. Unvergessen sind die 200 Strohkängurus, die im vergangenen Jahr die Ausstellungsregion der aquamediale® im Rahmen des Veranstaltungsjahres „Ludwig  Leichhardt“ bevölkerten.

 

Der diesjährige Meilenstein ist die Umsetzung des dauerhaften Wandgemäldes „Nico in Lübben“ durch den Maler Robin Zöffzig an der Westfassade des ehemaligen Warmbades in Lübben (Spreewald). Temporär, aber dadurch nicht weniger bedeutend, ist die Bespielung des Kreisels des neugebauten Kreisverkehrs in der unmittelbaren Nachbarschaft  durch die diesjährige Kunstpreisträgerin Franziska Möbius.

 

Ebenso notwendig, wenn auch nicht so öffentlichkeitswirksam wie die genannten Projekte, ist die Gründung des Fördervereins aquamediale e.V. im vergangenen Jahr zu bewerten. Gemeinsam mit den regionalen Partnern, dem Amt Lieberose Oberspreewald, der Gemeinde Märkische Heide, dem Amt Unterspreewald, der Tourismus- und Entwicklungsgesellschaft Lieberose-Oberspreewald mbH und dem Partner der ersten Stunde, der Tourismus, Kultur- und Stadtmarketing GmbH Lübben (Spreewald) und nicht zu Letzt mit Bürgerinnen und Bürgern aus Lübben und der Umgebung wurde im vergangenes Jahr der Förderverein aquamediale e.V. gegründet, welcher bereits nennenswerte Projektbausteine in diesem Jahr mit verantwortet. Die aquamediale® versteht sich als ein Projekt in der Region für die Region. Daher freut es mich außerordentlich, dass die Mitgliederzahlen stetig steigen und u.a. der neue Projektpartner der aquamediale® die Spreewaldstadt Lübbenau aus dem benachbarten Landkreises Oberspreewald/Lausitz dem Förderverein beigetreten ist.

 

Die regionale Entwicklung der aquamediale® bildet die Basis für die internationale Vernetzung des Kunstprojektes mit gleichartigen Initiativen im Ausland. Als ersten Schritt in diese Richtung kann die Teilnahme an dem EU-Förderprogramm „Grundtvig“ gewertet werden. Im Rahmen dieses Förderprogramms vernetzt sich die aquamediale®  seither auf europäischer Ebene mit internationalen Partnern. Die Art Transparent Fundacija Sztuki Współczesnej, die das Art Survival Festival in Wrocław verantwortet oder die  Acociació Cultural TripleZeta (ZZZ), aus dem spanischen Lleida, arbeiten wie auch die aquamediale® an Kommunikationsstrategien zur Vermittlung von zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum. Ein notwendiges und wichtiges Instrument der kulturellen Bildung.

 

Vieles ist bisher erreicht worden. Von der Etablierung der zeitgenössischen Kunst in der Region, über der Förderung von regionalen, überregionalen und internationalen Künstlern bis hin zur Kulturförderung als einem Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung wurden zahlreiche Vorhaben in Angriff genommen und umgesetzt. In den vergangenen Jahren haben 115 regionale, überregionale und internationale Künstlerinnen und Künstler das Antlitz der aquamediale® geprägt. Der Landkreis Dahme-Spreewald lobte mit unterschiedlichen Partnern insgesamt 27 Kunstpreise und 13 Stipendien an Künstlerinnen und Künstler aus der Region mit einem Gesamtvolumen von über 80.000 Euro aus. Das Stipendienprogramm wurde 2013 durch das aquamediale® - Künstlerresidenzprogramm abgelöst, welches bisher jeweils einem internationalen Kunstschaffenden die Möglichkeit eröffnete über die Dauer von sechs Wochen in der Region zu leben und zu arbeiten. Zur Erbauung und zum Genuss der Bürgerinnen und Bürgern aus nah und fern, bereichern die zeitgenössischen Positionen jedes Jahr in den Sommermonaten die Spree und deren Fließe.

Christan Gracza verlässt die aquamediale® – für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Landschaftsraum des Spreewaldes

Christian Gracza verlässt die aquamediale® zum 1. Oktober 2014. Drei Jahre lang war er Kurator der aquamediale und Leiter des Rahmenprogramms. Der Landkreis Dahme-Spreewald und der Vorstand des Fördervereins aquamediale e.V. dankt Christian Gracza für seine überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit. Unter der Ägide von Christian Gracza waren nicht nur drei außerordentliche Ausstellungen zu sehen, sondern er hat auch die Umstrukturierung und die internationale Ausrichtung der aquamediale® maßgeblich vorangetrieben. Mit seinen visionären Ideen hat er das Projekt gut in der Stadt Lübben, im Landkreis Dahme-Spreewald und weit darüber hinaus in der Kunstszene positioniert.

Unter seiner Leitung nahm die aquamediale® erstmals an einem europäischen Förderprogramm teil, um über den Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam mit internationalen Partnern ortspezifische Vermittlungsmethoden zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum zu diskutieren und zu entwickeln. Seine kuratorische Arbeit zeichnete sich durch generationenübergreifende experimentelle wie interdisziplinäre Ansätze aus, welche die Bandbreite künstlerischer Produktionen zeigten und zugleich aktuelle gesellschaftliche Themen verhandelten.

2014 hat Gracza gemeinsam mit seinem Team zum 10jährige Bestehen der aquamediale® mit der ersten dauerhaften Intervention dem Wandgemälde „Nico in Lübben“ des Leipziger Malers Robin Zöffzig und der ersten eigenständigen Auftragsproduktion im Geiste der aquamediale®, der Oper „ElementAria“ in vier Akten, Maßstäbe gesetzt.

Die Grundlagen für die Entwicklung der aquamediale® über die Kreisgrenze des Landkreises Dahme-Spreewald hinaus, setzte Christian Gracza mit der „aquamediale IX – Weites Land“. 2013 entwickelte er die aquamediale® und ihr Begleitprogramm im Rahmen des „Ludwig Leichhardt-Jahres“ zum 200 Jährigen Geburtsjahr des in Australien verschollenen deutschen Naturforschers über Lübben hinaus in die Region, um die aquamediale® im Spreewald zu verorten. Das verbindende Moment zwischen der aquamediale® und des „Ludwig Leichhardt-Jahres“ bildeten 200 lebensgroße dreidimensionale Strohkängurus, ausgeführt unter der Leitung des kroatischen Künstlers Nicola Faller, die während der Ausstellungsdauer das Areal bevölkerten und die öffentliche Aufmerksamkeit wesentlich steigerten.

Im selben Jahr implementierte Christian Gracza die interaktive Soziale Plastik „Trikick“ des italienischen Künstlers Sandro Porcu in das Konzept des Rahmenprogramms, um über dieses Dreifeldfussballspiel der Öffentlichkeit im ländlichen Raum einen spielerischen Zugang zur zeitgenössischen Kunst zu ermöglichen. Darüber hinaus initiierte er 2013 als Nachfolgeprojekt des Stipendienprogramms, das A.I.R. Programm der aquamediale®. Seither waren zwei internationale Künstler Teil des Programms: Laurent Golon (2013) und Júlia Zorkovská (2014).

Auch ein in der Region vielbeachtetes Kinder- und Jugendprogramm hat er aufgebaut. So beförderte Christian Gracza von 2012 an in enger Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „die insel“ in Lübben unter der Leitung der ungarischen Künstlerin Angéla Thiesz die Teilhabe von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen am Erschaffungsprozess künstlerischer temporärer Interventionen der aquamediale®.

Thomas Worms, Vorsitzender des Fördervereins aquamediale e.V., wird die aquamediale® kommissarisch leiten, bis die Nachfolge geklärt ist.