Marco Evaristti

Marco Evaristti

Marco Evaristti, das „Enfant terrible“ der dänischen Kunstszene, wagt sich provozierend an Tabus heran. In der Rolle des Agressors treibt er ein kalkuliertes Spiel mit den Medien, deren Kommunikationsstrategien er bewusst für sich zu nutzen weiß. Auf seiner Suche nach immer neuen ästhetischen Ausdrucksformen reizt er die Grenzen des Abbildbaren aus. Durch den Rückgriff auf eine kulturell definierte Bildsprache, wirken Evaristtis Arbeiten unmittelbar in ihrer Metaphorik. Gleichzeitig führt er diese mit abstrahierten bisweilen auch plakativ überspitzten Darstellungsformen und Farbgebungen ad absurdum.

Standorte: Liebesinsel Lübben (Nr. 3 im Kunstkompass)

 

Marco Evaristti, das „Enfant terrible“ der dänischen Kunstszene, wagt sich provozierend an Tabus heran. Auf seiner Suche nach immer neuen ästhetischen Ausdrucksformen reizt er die Grenzen des Abbildbaren aus. Durch den Rückgriff auf eine kulturell definierte Bildsprache wirken Evaristtis Arbeiten unmittelbar in ihrer Metaphorik. Gleichzeitig führt er diese plakativ überspitzten Darstellungsformen und Farbgebungen ad absurdum.

Das Werk des Künstlers trifft gezielt den empfindlichen Nerv gesellschaftlicher Moralvorstellungen. Sein Projekt Pink State – eine Staatsgründung mit eigener Verfassung und Unabhängigkeitserklärung – proklamiert Frieden, Gerechtigkeit, Liebe und Brüderlichkeit. Er realisiert dieses hochpolitische Thema in Form einer Multimedia-Installation auf der Lübbener Liebesinsel und als temporäre Intervention im Lübbener Stadtraum.